RBBL-Finale 2011 wirft seine Schatten voraus – Premiere für “best-of-three”
Das Endspiel um die Meisterschaft in der Deutschen Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL) startet am kommenden Sonntag in Zwickau. Die RSC-Rollis Zwickau empfangen zum ersten Finalspiel den langjährigen Rivalen RSV Lahn-Dill. In der bisherigen Saison konnten die Hessen zweimal das Parkett siegreich verlassen, die Sachsen gewannen ihr Heimspiel in der RBBL-Vorrunde. Insgesamt zeigt das Duell bei 44 Begegnungen eine positive Bilanz für die Wetzlarer um Headcoach Nicolai Zeltinger (29-1-14).
Erstmals wird es in diesem Jahr den Modus “best-of-three” geben. Das heißt eine Mannschaft muss zwei Spiele gewinnen, um Deutscher Meister im Rollstuhlbasketball zu werden. Leider gibt es keine Parallelen zum amerikanischen Vorbild bzw. der Anwendung im Fußgänger-Basketball. Dort sieht der Modus für das Team mit der besseren Hauptrundenbilanz die “Heim-Auswärts-Heim”-Spielweise vor. Nicht so in der RBBL. Zunächst tritt der RBBL-Spitzenreiter RSV Lahn-Dill bei den RSC-Rollis Zwickau an (10.4.). Am darauffolgenden Samstag (16.4.) kommt es zum Rückspiel in der Wetzlarer August-Bebel-Halle. Sollte dann noch keine Entscheidung gefallen sein, gibt es eine weiteres RSV-Heimspiel am Sonntag (17.4.) danach.
Meines Erachtens ist das eine doppelte Bevorteilung der Mannschaft mit der besseren Bilanz. Natürlich spielen Faktoren wie Hallenbelegung und der DRS-Rahmenkalender dort eine entscheidende Rolle, aber wenn man schon auf “best-of-three” setzt, dann auch richtig. Für die kommende Saison könnte man meiner Meinung nach auch über einen generellen “best-of-three”-Modus für die RBBL-Playoffs nachdenken. Das würde die Rollstuhlbasketball-Postseason enorm pushen und unter Umständen zusätzliche Spiele einbringen. Wie steht Ihr dazu?



Sandra Walter - 8. April 2011
Hallo,
mit Jan Gans, hat das Team von RSV Lahn – Dill den überragend besten Spieler im Team. Lahn-Dill wird die Play-Offs gewinnen, mit dem besten von den Gießenern! Weiter kein Kommentar, bis Sonntag.