• rbb_media

Rollstuhlbasketballerinnen greifen nach Edelmetall

Die deutsche Rollstuhlbasketball-Nationalmannschaft der Damen ist im Halbfinale von Tokio und hat dort die Chance den Traum von erneutem paralympischen Edelmetall wahr werden zu lassen. Möglich gemacht hat dies ein souveräner 57:33-Erfolg (16:13/24:19/43:24) im Viertelfinale gegen Spanien.

Die Basis für den klaren Erfolg hat das Team von Bundestrainer Dennis Nohl jedoch erst nach dem Seitenwechsel legen können, nachdem der Vorrundenvierte von der iberischen Halbinsel zu Beginn den deutschen Damen alles abverlangte. Doch nach der Pause unterstrich das DBS-Team eindrucksvoll die eigene Favoritenrolle und baute die Führung mit einem Blitzstart schnell von 24:19 auf 33:19 (25.) durch Topscorerin Katherina Lang aus. Als wenig später die ebenfalls starke Annabel Breuer ihren sechsten Punkt zum 42:22 (28.) verwandelte, war das Viertelfinale bereits vorzeitig entschieden.


Unter dem Strich setzte sich damit die bessere Spielanlage und individuelle Klasse des Paralympics-Champion von 2012 verdient durch. Deutschland hat damit am Donnerstag die Chance, nach Silber 2008 in Peking und 2016 in Rio de Janeiro, zum vierten Mal in Folge nach Edelmetall zu greifen.


Catharina Weiß: „Wir haben eine richtig starke zweite Halbzeit gespielt, nachdem wir vor der Pause noch einige Probleme mit den aggressiven Spanierinnen hatten. Nach dem Seitenwechsel haben wir dann bewiesen, dass wir der Favorit dieser Partie waren und gehen jetzt voller Vorfreude ins Halbfinale“.


Bundestrainer Dennis Nohl: „Die erste Halbzeit hat sich so schwierig gestaltet, wie wir dies erwartet haben. Die Spanierinnen haben sehr emotional und aggressiv agiert und wir konnten erst nach der Pause unsere Stärken einbringen. Damit haben wir sie dann müde gemacht und stehen nun unter den besten vier der Welt“.


Deutschland: Katharina Lang (14/1 Dreier, RBB München Iguanas), Mareike Miller (13/1, BG Baskets Hamburg), Annabel Breuer (6, RSV Lahn-Dill), Lena Knippelmeyer (5, BBC München Iguanas).


Spanien: Virginia Perez (13/2), Isabel Lopez (5), Sara Revuelta (5), Almudena Montiel (4), Maria Alonso (2), Sonia Ruiz (2), Beatriz Zudaire (2), Agurtzane Egiluz, Gabriela Navarro, Lourdes Ortega, Judith Nunez (n.e.), Maria Ruiz (n.e.).


Foto: Steffie Wunderl

87 Ansichten0 Kommentare